Bugatti
Bugatti Automobile S.A.S.
Gehört zum Volkswagen Konzern.
Der Hauptsitz befindet sich in Molsheim, Elsass, Frankreich.
Bugatti wurde 1909 von Ettore Bugatti gegründet und ist seit langem ein Familienunternehmen.
Die Haupttätigkeit des Unternehmens war schon immer die Produktion von Hochleistungs-Luxussportwagen. Dank der originellen Herangehensweise von Ettore Bugatti und seinem Sohn Jean an das Karosseriedesign hatten die in den 1920er und 30er Jahren produzierten Bugatti-Autos einen großen Einfluss auf die Automode dieser Zeit. Dabei spielten auch die sportlichen Erfolge des Unternehmens mit tausenden Siegen bei verschiedenen Rennen eine wesentliche Rolle.
So belegte der Kleinwagen Bugatti Type 10 in seinem ersten Rennen die ersten vier Plätze, und der Bugatti Type 35 von 1924 wurde zu einem der Sportwagen mit den meisten Titeln — mehr als 2.000 Siege wurden damit errungen. Bei der Targa Florio belegte Bugatti fünf Jahre lang, von 1925 bis 1929, den ersten Platz. Der letzte große Rennerfolg des Unternehmens, an den sich viele erinnern, war der Sieg von Pierre Veyron und Jean-Pierre Wimille beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans im Jahr 1939, als sie nur über ein Auto und ein Minimum an Ressourcen verfügten.
1995 meldete Bugatti aufgrund der damaligen finanziellen Schwierigkeiten des Unternehmens Insolvenz an, doch bereits 1998 beschloss die Volkswagen AG, die legendäre Marke wiederzubeleben und löste alle Rechte an der Marke ab. Im Jahr 2001 wurde die Serienproduktion des Sportcoupés Veyron 16.4 beschlossen, und im Herbst 2004 begann nach dem Umbau des Werks die Produktion von Autos mit einer Jahresproduktion von etwa 80 Exemplaren.